Veröffentlichungen

1410782174292 page 001

19. Oktober: Anarchistisches Organisierungstreffen

Mittwoch, 17. September 2014, 12:20 Uhr In

Verbreitet das Treffen über all eure Kanäle!

Anonymer Autor
Albert camus  gagnant de prix nobel  portrait en buste  pos  au bureau  faisant face   gauche  cigarette de tabagisme

Vortrag zu Albert Camus

Mittwoch, 17. September 2014, 12:17 Uhr In

25.​9.​2014 19:30 – 21:00 Black Pi­ge­on, Wam­be­ler Str. 4, 44145 Dort­mund blackpigeon.​blogsport.​eu

Einer der unbestechlichsten Linken seiner Zeit (Mitte 1930 – Ende 1950) in Frankreich. Während Jean Paul Satre bspw. mit dem stalinistischen Regime noch haderte, bis er 1956, diesem eine Absage erteilte. Camus beschrieb unbequemes für viele aus der Linken. Einige orthodoxe Marxisten sahen in ihm gar einen „Konterrevolutionär“. Er verurteilte das stal. GULAG-System. Camus mißbilligte schärfstens die Unterdrückung linker emanzipatorischer Bewegungen im Realsozialismus. Hielt reden vor der Pariser Arbeiterbörse. So 1956, beim Aufstand in Ungarn. Solidarisierte sich mit den entstehenden Arbeiter – Räten. Kritisierte die algerische Befreiungsbewegung. Teilte und unterstützte mit seinem Nobelpreis(geld), die in Paris lebenden exilierten spanischen Anarchist*innen. Er kämpfte mit seinen Worten und Schriften, mit anderen linken franz. Promis, für die Freilassung franz. Kriegsdienstgegner. Ein unbeugsamer Libertärer, der ambitioniert, die Stimme erhob, wo nicht wenige Linke im Westen verstummten.

Eine Veranstaltung vom Libertären Buchladen Black Pigeon

Anonymer Autor
Outofaction

9. September Vortrag: Traumatisierung in der pol. Arbeit

Dienstag, 02. September 2014, 10:51 Uhr In

Wenn wir z.B. gegen Nazis oder AKWs auf die Straße gehen, werden wir immer wieder mit Gewalt konfrontiert. Seien es Auseinandersetzungen mit Nazis, prügelnde Bullen oder auch Überwachung und Strafverfolgung. Gewalterfahrung hinterlässt nicht nur sichtbare Verletzungen, sondern kann auch Verletzungen der Psyche nach sich ziehen. Die Folgen solch traumatischer Erlebnisse werden häufig auch in der Szene nicht erkannt und nicht ernst genommen. Unsere fehlende Umgehensweise damit führt dazu, dass Menschen resignieren und sich aus der politische Arbeit zurückziehen. Die Gruppen des „out-of-action“-Netzwerkes machen dies zu ihrem Thema. Zusammen mit AktivistInnen der out-of-action-Gruppe im Ruhrgebiet wollen wir darüber diskutieren, wie „Trauma“ funktioniert, wie wir uns besser gegen die Folgen schützen können und wie wir anderen Menschen helfen können mit ihren Scheißerfahrungen besser umzugehen.

Vortrag wird organisiert von der Gruppe "Out of Action West"

https://outofaction.net/#West

Worum geht es beim Schwarzen Tresen? Der schwarze Tresen ist ein monatlich stattfindender offener Abend der Anarchistischen Gruppe Dortmund. Wir laden ein zu einem geselligen Abend mit veganer VoKü, Spielen, Gesprächen mit netten Leuten, guter Musik und wechselndem Abendprogramm. Jeden zweiten Dienstag im Monat im Nordpol. (Münsterstr. 99, 44145 Dortmund) Personen, die durch rassistische, sexistische, antisemitische oder anders geartete diskriminierende Äußerungen oder Handlungen auffallen oder in der Vergangenheit aufgefallen sind, haben keinen Zutritt. Presse nur nach Akkreditierung.

Am Dienstag, 9. September 2014, 19:00 Uhr Im Nordpol, Münsterstr. 99, 44145 Dortmund

Anonymer Autor
Datei page 001

Schwarzer Tresen August: Der lange Abend der kurzen Filme!

Freitag, 18. Juli 2014, 12:35 Uhr In Schwarzer Tresen
Anonymer Autor
Transpi

Mobiveranstaltung zur Antimilitarismus Kampagne

Dienstag, 15. Juli 2014, 13:17 Uhr In Veranstaltung

Wann: 22.07.2014, 19:00 Wo: Nordpol, Münsterstr. 99, Dortmund

Hier fin­dest Du die Über­sicht über alle Mo­bi­ver­an­stal­tun­gen.

Was: Ein Abend mit Vor­trag und Dis­kus­si­on im Vor­feld der an­ti­mi­li­ta­ris­ti­schen Kam­pa­gne „Heute wie vor 100 Jah­ren: Krieg dem Krieg! Für Die So­zia­le Re­vo­lu­ti­on!“ der An­ar­chis­ti­schen Fö­de­ra­ti­on Rhein/Ruhr.

Am 28. Juli jährt sich der Be­ginn des ers­ten Welt­krie­ges zum hun­derts­ten Mal, am 1. Au­gust der Ein­tritt von Deutsch­land in die­sen. Be­reits seit An­fang des Jah­res zeigt sich ein er­höh­tes me­dia­les und ge­sell­schaft­li­ches In­ter­es­se am ers­ten Welt­krieg. Lei­der be­schränkt sich die Be­richt­er­stat­tung je­doch oft auf den Ver­lauf des Krie­ges und eine ober­fläch­li­che Auf­ar­bei­tung der Ur­sa­chen. Bis heute ge­sell­schaft­lich als un­be­quem emp­fun­de­ne Ur­sa­chen für Krieg wer­den gar­nicht oder nur un­zu­rei­chend dis­ku­tiert. Dabei gibt es in jedem Krieg auch Men­schen, Sys­te­me und Ideo­lo­gi­en, die durch ihn pro­fi­tie­ren und die daher den Ruf zu den Waf­fen be­grü­ßen und un­ter­stüt­zen. Seien es na­tio­na­lis­ti­sche und chau­vi­nis­ti­sche Groß­macht­phan­ta­si­en in Be­völ­ke­rung oder Re­gie­rung, die pro­fit­ori­en­tier­te Rüs­tungs­in­dus­trie oder der Staat der auf das Er­rei­chen be­stimm­ter geo­po­li­ti­scher Ziele oder eine ord­nen­de Funk­ti­on nach Innen ab­zielt. Im Jahr 2014 sind viele die­ser Zu­sam­men­hän­ge noch lange nicht ver­schwun­den, ob­wohl die Ge­sell­schaft oft den­ken möch­te, dass diese Ver­gan­gen­heit un­end­lich weit weg ist. Heute wer­den diese Ziele we­ni­ger offen nach außen kom­mu­ni­ziert und vor­sich­ti­ger und di­plo­ma­ti­scher dar­ge­stellt, wenn nicht gar als Ent­wick­lungs­hil­fe ver­kauft. Na­tür­lich dür­fen die Fort­schrit­te seit 1914 und 1939 nicht ge­leug­net wer­den, trotz­dem trei­ben in die­sen Tagen, da wir uns mit einem zu­neh­men­den Aus­bau der Kom­pe­ten­zen der Bun­des­wehr und den mas­si­ven deut­schen Waf­fen­ex­por­ten kon­fron­tiert sehen, die Aus­hän­ge­schil­der un­se­rer ‘re­prä­sen­ta­ti­ven De­mo­kra­tie’ den Pro­zess der schlei­chen­den Mi­li­ta­ri­sie­rung im Kon­text einer ge­än­der­ten Kriegs­füh­rung und im Be­wusst­sein um “deut­sche Ver­ant­wor­tung” voran. Sie tun damit ihren Teil, das Ideal einer Welt ohne Mi­li­tär und Krieg in noch wei­te­re Ferne rü­cken Ferne zu las­sen.

Mi­li­tär steht mit sei­nen hier­ar­chi­schen Struk­tu­ren und in sei­ner Funk­ti­on der be­frei­ten Ge­sell­schaft grund­sätz­lich ent­ge­gen. Um un­se­re ra­di­ka­len an­ti­mi­li­ta­ris­ti­schen In­hal­te in den brei­ten öf­fent­li­chen Dis­kurs ein­zu­brin­gen haben wir uns mit ver­schie­de­nen an­ar­chis­ti­schen Grup­pen in einem Bünd­nis or­ga­ni­siert, dass ab dem ers­ten Au­gust­wo­chen­en­de an ver­schie­de­nen Orten in Deutsch­land Ak­tio­nen durch­füh­ren wird und Ge­nossinnen dazu auf­ruft sich an un­se­ren Ak­tio­nen oder mit ei­ge­nen zu be­tei­li­gen! Wir wol­len die­sen Jah­res­tag zum An­lass neh­men deut­lich zu zei­gen, dass die Grund­la­ge für große Krie­ge auch heute noch in un­se­rem Sys­tem ver­an­kert ist und dass die Krie­ge die in einer glo­ba­li­sier­ten Ge­sell­schaft heute statt­fin­den in einem grö­ße­ren Zu­sam­men­hang zu un­se­rem ei­ge­nen Leben ste­hen, als wir es uns als Men­schen die in Mit­tel­eu­ro­pa 2014 leben oft ein­ge­ste­hen möch­ten. Stich­wör­ter hier­zu sind der Frie­dens­no­bel­preis für die EU, die NATO und die Rolle Deutsch­lands in der welt­wei­ten Kriegs­füh­rung und -​er­mög­li­chung in Form von Rüs­tungs­ex­port, Lo­gis­tik, Aus­bil­dung. Wir, als An­ar­chistinnen, wer­den wei­ter gegen jede Form von Mi­li­ta­ris­mus, Na­tio­na­lis­mus und Ka­pi­ta­lis­mus kämp­fen. Wir wol­len Auf­klä­ren und für die The­ma­tik sen­sibli­sie­ren, die Pas­si­vi­tät ein Stück weit auf­bre­chen und wie immer un­be­quem blei­ben. Wir wol­len auf­zei­gen, dass un­se­re Idee von einer herr­schafts­frei­en Ge­sell­schaft und un­se­re ra­di­ka­le Kri­tik die wich­tigs­ten Schrit­te zur Ver­mei­dung von Krie­gen be­inhal­tet: Der Abbau von so­zia­len Un­gleich­hei­ten, der nach un­se­rer Auf­fas­sung mit dem Abbau von Herr­schafs­struk­tu­ren ein­her­ge­hen muss. Erst wenn wir alle auf Au­gen­hö­he mit­ein­an­der un­se­re Vor­stel­lun­gen von ge­sell­schaft­li­chem Zu­sam­men­le­ben aus­han­deln kön­nen, wer­den wir uns nicht mehr dazu ge­drängt füh­len emp­fun­de­ne oder reale Be­nach­tei­li­gung mit Waf­fen­ge­walt aus­glei­chen zu müs­sen. Der Abbau von Kriegs­grün­den ge­lingt uns mit dem Abbau von Macht­struk­tu­ren und Ab­hän­gig­keits­ver­hält­nis­sen, dem Durch­bre­chen von Sys­te­men wie Ohn­macht, Angst vor Macht­ver­lust und dem im Par­la­men­ta­ris­mus häu­fig ver­tre­te­nen Ge­fühl nicht cle­ver genug zu sein um die Po­li­tik die uns be­trifft selbst zu ge­stal­ten.

Vom 1.-3. Au­gust star­tet un­se­re Kam­pa­gne mit einem viel­fäl­ti­gen Wo­chen­en­de in Dort­mund. Mit Le­sun­gen, Vor­trä­gen, einer Kund­ge­bung, Ak­tio­nen, einem Work­shop uvm. wol­len wir ein kla­res Zei­chen gegen Krieg und für die So­zia­le Re­vo­lu­ti­on set­zen!

Anonymer Autor